Benzin sparen - dem Geldbeutel und der Umwelt zuliebe

Tankanzeige zeigt einen nahezu leeren Tank an.
Foto: ©iStock.com/ artisteer

Der Blick auf die Preistafel an der Tankstelle bereitet oft Kummer. Klettert der Preis für Benzin und Diesel nach oben, spornt das zum Benzin sparen an. Über einen geringen Treibstoffverbrauch freut sich nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt.

Benzin sparen lohnt sich gleich dreifach

Mehr Kilometer mit einem Liter Sprit – das sorgt für gute Laune. Durch einen geringeren Benzinverbrauch stellen sich weitere positive Effekte ein:

  • reduzierter Motorverschleiß
  • bessere Abgaswerte
  • geringer Reifenabrieb

Die Reifen stellen den Kontakt zur Straße her, daher liegt es nahe, bei der Optimierung des Kraftstoffverbrauchs an dieser wichtigen Schnittstelle zu beginnen.

Leichtlaufreifen lassen sparen

Autoreifen mit geringem Rollwiderstand vernichten weniger Rollenergie als konventionelle Reifen. Die Herausforderung für Reifenhersteller: Trotz geringem Rollwiderstand muss ein Leichtlaufreifen ausreichend Haftung zur Übertragung der Fahr- und Bremskräfte aufbauen. Der gefundene Kompromiss überzeugt nicht immer. Bei der Einschätzung der Reifenqualitäten hilft das EU-Reifenlabel. Reifen mit einer A- oder B-Note im Prüfpunkt Kraftstoffeffizienz punkten mit hohem Einsparpotential. Wird der Reifen auch im Punkt Nasshaftung gut bewertet, geht das Spritsparen nicht zu Lasten der Sicherheit.

Reifendruck regelmäßig prüfen

Ein zu hoher Reifendruck reduziert die Aufstandsfläche. Schlechte Nasshaftung und lange Bremswege sind das Resultat. Bei zu niedrigem Luftdruck kommen die Reifen ins Walken, verschleißen schneller und treiben den Treibstoffverbrauch in die Höhe. Der vom Hersteller empfohlene Reifendruck lässt sich nicht nur der Bedienungsanleitung entnehmen, sondern ist je nach Modell auch einem Aufkleber im Einstiegsbereich oder in der Tankklappe zu finden.

Die Start-Stopp-Automatik macht Benzin sparen einfach

Führende Autohersteller wie Volkswagen unterstützen den sparsamen Umgang mit Treibstoff. Ein großer Teil der Neuwagen ist bereits mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Kommt das Fahrzeug zum Stehen - etwa an einer roten Ampel - schaltet sich der Motor ab und startet automatisch, sobald der Fahrer wieder anfährt. Sparen lässt sich aber auch ohne diese Automatik. Wer im Stau und bei langen Rotphasen an der Ampel den Motor abstellt, schont die Umwelt und lässt mehr Kraftstoff im Tank.

Kalter Motor spart nicht gern

Beim Kaltstart entwickelt jedes Auto rein technisch bedingt mehr Durst. So lässt sich die Kaltstartphase verkürzen:

  • Motor nicht warmlaufen lassen, sondern gleich losfahren und zunächst im niedrigen Drehzahlbereich bleiben.
  • Synthetisches Motoröl verwenden. Es durchölt den Motor schneller als mineralisches Öl, reduziert den Verschleiß und verkürzt die Aufwärmphase.

Mit einem Plug-in-Hybrid wie dem VW Golf GTE lassen sich viele Kurzstrecken rein elektrisch zurücklegen, was den durch Kaltstarts verursachten Mehrverbrauch reduziert. Rein elektrisch geht es mit dem VW e-up! voran. Wer sich für e-Mobilität entscheidet, ist im Sinne der WILLY TIEDTKE Nachhaltigkeit jederzeit umweltverträglich und ökonomisch unterwegs.

Frühes Hochschalten zahlt sich aus

Bleibt der Autofahrer überwiegend im niedrigen Drehzahlbereich, kann er Benzin sparen und nutzt die Motorkraft effektiv aus. Auch wenn bei dieser Fahrweise das Gaspedal für ein zügiges Beschleunigen tiefer durchzutreten ist, wird der Treibstoff besser ausgenutzt. Wer sich angewöhnt, früh in den nächsthöheren Gang zu schalten, schont auch den Motor. Gelegentlich ist eine hohe Drehzahl unabdingbar. Auf der Beschleunigungsspur der Autobahn etwa oder beim zügigen Überholen auf der Landstraße. Wichtig ist nur, danach wieder eine schonende Fahrweise anzunehmen.

Bleiben Sie in Schwung

Vorausschauendes Fahren steigert die Sicherheit im Straßenverkehr, senkt aber auch den Treibstoffverbrauch. Durch geschicktes Ausnutzen des Fahrzeugschwungs und rechtzeitiges Wegnehmen des Gases lässt sich in vielen Fahrsituationen Sprit sparen. Wer auf eine rote Ampel zurollt und die Motorbremse nutzt, spart Benzin. Ist dem Autofahrer die Schaltung von Ampelanlagen bekannt, kann er durch angepasste Fahrweise oft auf überflüssige Bremsvorgänge und die damit verbundene Vernichtung von Fahrenergie verzichten.

Kleines Fahrzeug, geringer Kraftstoffverbrauch

Kleinwagen und Kompaktwagen bringen weniger Gewicht auf die Waage und sind meist mit einem kleinen und effizienten Drei- oder Vier-Zylinder-Motor ausgestattet. Moderne Motorentechnologie ermöglicht zudem kleinvolumige Motoren, die beim Benzin sparen helfen. Auf gute Beschleunigung und hohe Elastizität braucht der Autofahrer auch bei kleinen Modellen nicht zu verzichten. Wird dann einmal ein größeres Modell benötigt, kann in diesen Fällen auf einen Mietwagen zurückgegriffen werden, um volle Mobilität zu wirtschaftlichen Konditionen herzustellen.

Das Team von WILLY TIEDTKE berät Sie gerne wenn Sie einen Mietwagen in Hamburg benötigen oder Fragen zur sparsamen Fahrweise etwa durch e-Mobilität haben.

Zurück

Wir verwenden Cookies für statistische Zwecke. Mehr ›